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Micro-Onlineshops

geschrieben am 11. Februar 2010
Veröffentlicht in Netzleben

Online einkaufen in Microshops
Online einkaufen in Microshops

In letzter Zeit beschäftigt mich das Thema e-Commerce. Ich habe einige Projekte (Corona Flex Nutrition, Breamerverleih Solms, …) mitgestaltet, die mit dem Thema zutun haben.
Ich bin auf einige Sachverhalte gestoßen, die es meiner Meinung nach Wert sind, hier behandelt zu werden.

Es ist wichtig dem Kunden Unterstützung zu bieten, wenn es um rechtliche Dinge geht; zum Beispiel Allgemeine Geschäftsbedingungen oder die Datenschutzerklärung. Gerade im Bereich der AGBs kann es unter Umständen um viel Geld gehen.
Man sollte deshalb einen Rechtsanwalt zur Rate ziehen. Dies beeinflusst natürlich auch den Preis für einen Onlineshop. Gute Leistung bedeutet leider, dass der Kunde mehr zahlen muss.

Auch bei Onlineshops ist unbedingt auf die Suchmaschinenfreundlichkeit der Seite zu achten. Dazu sollte man die Bereiche beachten, die ich in meinem Blogeintrag Wichtige Tipps zum Thema Suchmaschinenoptimierung genannt habe.

Des weiteren habe ich mich mit dem Thema Micropayment beschäftigt. Man muss sich als Onlinehändler über die Zahlweisen für seinen Shop Gedanken machen.
Gerade bei Micoshops sind "kleine" Zahlungsmethoden beliebt geworden. Das kann zum Beispiel paypal oder clickandbuy sein.
Die Vorabüberweisung ist nach wie vor eine der wichtigsten Zahlungsmethoden. Kreditkartenzahlung für kleine Beiträge rentiert sich wirtschaftlich oft nicht, da diese Zahlung immer über ein weiteres Unternehmen läuft und dieses Unternehmen natärlich auch Entgelder verlangt.
Ein Lastschriftverfahren ist für meine Begriffe zu aufwendig für kleine Beträge.
Man kann Ware jedoch per Nachnahme verschicken. Dies ist fär den Kunden zwar etwas teurer, aber durchaus auch eine sehr sichere Variante des Onlineshoppings.

Die beliebteste Methode von Kundenseite ist sicherlich bezahlen auf Rechnung. Man sollte das aber nur bei Kunden machen, die man schon "kennt". Hierbei sollte man sich also einen Kundenmanager für den Shop programmieren lassen.

Von programmiertechnischer Seite her ist es wichtig den Kunden ein Gefähl von Sicherheit zu vermitteln. Dies geschieht zum Beispiel durch die Verwendung von https-Seiten in allen Bereichen, in denen der Kunde persönliche Daten eingibt. Natürlich ist es ein Muss https-Verschlüsselung zu verwenden, wenn es um Kontodaten oder ähnliches geht.

Weitere Informationen zum Thema Zahlungsarten für Microshops gibt es auch in der t3n-Ausgabe Nr. 13 aus 2008.



Reaktionen:
Ich kenne Leute, die tatsächlich mehr als 50 Shops haben, aber wenig Einkäufer ;)
Miriam Endlich schrieb am 09.03.2010 um 18:01
Hallo Miriam,

was will man denn mit so vielen Shops? Seine Produkte aus verschiedenen Sparten kann man doch auch in 3-5 Shops unterbringen, oder?
Sehr amüsant. :D
Hans Chr. Reinl schrieb am 09.03.2010 um 18:08
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